FREIE PLÄTZE: Gibt es nur im Vertretungsfall der regulären Tagesmutter!

Die Eingewöhnung

Die Eingewöhnung der Tageskinder im Vertretungsstützpunkt


Die wichtigste Grundlage in der Eingewöhnung ist ein gelungener Beziehungsaufbau.  Darauf gründet auch das 1990 entstandene Berliner Modell, ein  Eingewöhnungmodell, welches speziell für Kleinkinder entwickelt wurde. Nach diesem Modell werden Kleinkinder, welche fremd betreut werden, schrittweise und behutsam mit einem ihrer Elternteile oder aber der Bezugsperson eingewöhnt. Nimmt das Kind von sich aus Kontakt zur Tagespflegeperson auf und ist es bereit, sich z.Bsp. von dieser Person wickeln und auch trösten zu lassen, kann von einer gut funktionierenden Beziehung und somit einer abgeschlossenen Eingewöhnung ausgegangen werden.


Ohne ein ausreichendes Kennenlernen und ohne eine Eingewöhnen im Kuckucksnest können Kinder im Vertretungsfall  nicht durch uns betreut werden.


Voraussetzung für die Planung der Eingewöhnung im Vertretungsstützpunkt ist eine gelungene, abgeschlossene Eingewöhnung bei der regulären Tagespflegeperson.


Erst dann können wir beginnen, das Kind auch mit uns und den Räumlichkeiten im Tagespflegestützpunkt vertraut zu machen, damit eine tragfähige Beziehung zwischen den Erziehungsberechtigten, uns und dem Kind entstehen kann.

Die Eingewöhnung im Vertretungsstützpunkt besteht aus einem Gespräch mit den Erziehungsberechtigten, damit alle wichtigen Fragen geklärt werden können, die für die Betreuung bedeutsam sind. Für eine gelungene Eingewöhnung ist es wichtig, dass eine erziehungsberechtigte Person das Kind während der Eingewöhnungstermine im Vertretungsstützpunkt begleitet.

Mit Ruhe und Zeit sollen sich alle Beteiligten in der neuen Umgebung kennenlernen, daher gewöhnen wir Kinder nur vormittags ein. Bitte planen Sie sich entsprechend Zeit ein.


 Regelmäßiger Kontakt:


Zusätzlich sind neben der Eingewöhnung regelmäßige Besuche der Tageskinder im Vertretungsstützpunkt notwendig, damit der hergestellte  Kontakt vertraut bleibt. Dies kann zum Beispiel durch das Wahrnehmen der Spielevor- und nachmittage im Vertretungsstützpunkt erfolgen, die das Tageskind mit seinen Eltern besucht. Zu diesen Terminen sind auch andere Tageskinder, welche bei einer Tagesmutter betreut werden, willkommen. Zum Spielenachmittag kann jeder kommen, der bereits die Eingewöhnung und das ausführliche Gespräch mit uns geführt hat,dessen Kind wir also schon kennengelernt haben.


In regelmäßigen Abständen werden wir die Tagespflegepersonen in und um Rotenburg (Wümme) besuchen, welche an einem regelmäßigenKontakt interessiert sind. Ziel ist es, dass die Kinder uns kennenlernen, auch wenn sie gerade nicht im Vertretungsstützpunkt sind. Diese Treffen können die Eingewöhnung durch die Eltern jedoch nicht ersetzen!


Die Kontinuität der Besuche im Vertretungsstützpunkt sowie auch unsere wiederkehrenden Besuche bei den regulären Tagesmüttern gewährleistet, dass die Kinder sich gut an uns und das Umfeld des Vertretungsstützpunktes gewöhnen können.