FREIE PLÄTZE: Gibt es nur im Vertretungsfall der regulären Tagesmutter!

Pädagogisches Konzept

Ziele unserer pädagogischen Arbeit


Schwerpunkte unserer Arbeit sind die Naturpädagogik und die Waldorfpädagogik. Somit sind wir mit den Kindern, so lange das Wetter es zulässt, täglich mindestens eine Stunde und gerne auch länger draußen und bewegen uns mit ihnen und den Krippenwägen durch die Stadt, in der umliegende Natur und besuchen immer wieder Spielplätze. Dabei ist es uns wichtig, dass die Kinder ihren eigenen Freiraum bekommen, sich bewegen können und ihren natürlichen Impulsen immer wieder nachgehen können, fern ab von Zeitdruck und Erwartungen an sie.


Waldorfpädagogische Elemente fließen in das tägliche Sein mit den Kindern ein. Wir leben einen rhythmischen, sich täglich wiederholenden Tagesablauf, feiern die großen Jahreszeitenfeste und erleben diese schon durch die Vorbereitung darauf. Das Lieder singen und Reigen sprechen sowie Finger- und Handgestenspiele geleitet uns durch den Tag und fördern nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die sprachliche Entwicklung und die Musikalität.


Kinder im ersten Lebensjahrsiebt, also in den ersten sieben Lebensjahren lernen in erster Linie durch Nachahmung, daher dürfen die Kinder beim Tisch decken und/ oder Aufräumen mithelfen, genauso wie bei allen anderen Tätigkeiten im Haushalt und unterwegs.


Die Individualität jedes einzelnen Kindes liegt uns sehr am Herzen. Wir holen die Kinder in ihrer Welt ab und ermöglichen ihnen, gemeinsam mit uns, die Welt zu entdecken.


Durch die Naturpädagogik halten wir uns viel im Freien auf, wir machen Spaziergänge in die nähere Umgebung und Ausflüge zu unterschiedlichen Spielplätzen. Durch die Aktivitäten im Freien erleben die Kinder die Natur in ihrem Wechsel der Jahreszeiten besonders intensiv, sie erlangen eine körperliche Fitness, das Immunsystem wird gestärkt, die Kinder können ihrem natürlichem Bewegungsimpulsen nachgehen und erlangen eine altersgemäße Straßenverkehrssicherheit. Sie erleben ihre Umwelt mit vielen Facetten.


Weiterhin sind alltägliche Handlungen wie das Einkaufen gehen, zur Post gehen u.ä. Bestandteil unseres Miteinanders, die Kinder erleben sich in der Kleingruppe von maximal bis zu zehn Kindern in einem geschützten Rahmen wieder und haben somit regelmäßige soziale Kontakte, ebenfalls erlernen sie Regeln innerhalb der Gruppe sowie auch dem Alter angepasste Konfliktlösungen.


Regelmäßige Angebote, welche wir im Haus umsetzen, sind ein weiterer Bestandteil unserer Betreuungsarbeit. Dabei kneten wir Teig, fädeln Ketten, malen mit Fingermalfarben und Wachsmalblöcken und basteln mit unterschiedlichsten Naturmaterialien. Weiterhin bauen wir bei schlechtem Wetter Bewegungsbaustellen auf und bieten eine Rutsche und Turnmatte zur Nutzung an, um auch bei schlechtem Wetter dem Bewegungsdrang der Kinder nachkommen zu können.


Tägliche Beobachtungszeiträume für jedes einzelne Kind und die daraus resultierende Einzelförderung sind uns sehr wichtig, damit wir gewährleisten können, dass jedes Kind individuell gefördert wird, gerade auch in den Entwicklungsbereichen, in denen es noch Unterstützungsbedarf benötigt. Diese Unterstützung bieten wir dem Kind im alltäglichen Sein, ganz selbstverständlich und spielerisch an. Weiterhin sind wir über unsere Beobachtungen mit den Eltern im Gespräch und suchen mit Ihnen, wenn sie daran interessiert sind, nach Lösungsmöglichkeiten für ihren Alltag.


Wir legen im täglichen Miteinander großen Wert auf einen freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander und wünschen uns zwischenmenschliche Beziehungen, welche von gegenseitigem Respekt und des Annehmens der Andersartigkeit des Anderen geprägt sind, ganz nach dem Motto " Leben und Leben lassen, wertschätzend und achtsam".



 

 

 

Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Rituale und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie Händewaschen, Zähneputzen und natürlich der Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.

Die aktive Einbindung Ihres Kindes in die Tagesgestaltung sorgt dafür, dass Ausflüge in die Natur oder auf den Spielplatz in der Gruppe für große Vorfreude sorgen. Dabei fließen die Jahreszeiten und die verschiedenen Witterungen selbstverständlich in die Planungen mit ein. Denn durch sie ergeben sich immer neue Entdeckungs- und Lernschwerpunkte, was Ihrem Kind vielfältige Eindrücke und Erfahrungen bietet.

Unser Tagesplan:

Zwischen 07.30 Uhr und 8.00 Uhr ist Ankommenszeit, die zu betreuenden Kinder werden in das Kuckucksnest gebracht. Nachdem sie sich ausgezogen haben und ihre Hausschuhe angezogen haben,  können die Kinder sich einen Spielbereich aussuchen, in welchem sie spielen, bis alle an diesem Tag zu betreuenden Kinder da sind. Dann starten wir mit dem Morgenkreis in den Betreuungstag, in dem wir uns begrüßen, von unserem Alltag erzählen, singen, Fingerspiele nachspielen, den Tag gemeinsam besprechen u.v.m.

Im Anschluss gegen 08.15 Uhr beginnen wir, uns auf das Frühstück vorzubereiten, also den Tisch zu decken, die Hände zu waschen und aufzuräumen. Gegen 8.30 Uhr lassen wir uns dann Frühstück schmecken, welches jedes Kind von uu Hause mitgebracht hat. Im Anschluss decken wir den Tisch ab, waschen die Hände und den Mund, putzen ggf. Zähne gehen auf Toilette oder es gibt eine neue Windel und ziehen uns an, damit wir spätestens um  09.30 Uhr in die Natur gehen können. Wie bleiben auf jeden Fall mindestens eine Stunde und gerne auch länger im Freien, ganz wetterunabhängig gehen wir in unser Außengelände oder aber in den Wald, auf die Wiese oder wo es uns sonst hinzieht, dabei begleitet uns unser Krippenwagen. Spätestens um 11.30 Uhr kehren wir ins Kuckucksnest zurück, es folgen die Vorbereitungen für die Mittagsruhezeit. Ab 11.45 Uhr kehrt Ruhe bei uns ein, die kleineren Kinder können schlafen, größere Kinder dürfen ruhen oder aber leisen Beschäftigungen wie malen oder basteln nachgehen. Gegen 13.15 Uhr endet die Mittagsruhe, wir ziehen uns an und bereiten alles für das Mitttagessen vor, welches wir um 13.30 Uhr essen. Im Anschluss folgt die Pflege wie Hände waschen, Zähne putzen, wickeln usw. Bis zum Abholen können die Kinder noch einmal ins Freispiel abtauchen, dabei können sie entscheiden, ob sie gemeinsam drinnen oder draussen spielen wollen.


Sicherheit, Gesundheit und Ernährung als Grundpfeiler der Kindertagespflege

Damit sich Kinder frei und unbeschadet entfalten können, brauchen sie eine sichere Umwelt. Um diese grundlegende Voraussetzung in der Kindertagespflege zu garantieren, treffen wir in unseren Räumlichkeiten in Rotenburg (Wümme) umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen. Zu diesen zählen unter Anderem Steckdosensicherungen und an der Wand befestigte Schränke und Regale. Auch die Hygiene spielt eine wesentliche Rolle, schließlich haben wir die Verantwortung, die Verbreitung von Keimen zu verhindern.


Bewegung, Kreativität und Musik

Im Kukucksnest steht das Freispiel im Zentrum der täglichen Aktivitäten. Vielseitige und kontinuierliche Bewegungserfahrungen helfen den Kindern, ihren Körper und ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Neben der Beschäftigung in den Räumen des Vertretungsstützpunktes schließt das natürlich auch Ausflüge ins Freie ein. Das Wetter spielt dabei keine übergeordnete Rolle, denn mit geeigneter Kleidung kann auch Regen großen Spaß machen. Im Garten, im Wald oder auf dem Spielplatz gewinnen die Kinder beim Klettern, Rennen, Schaukeln oder Balancieren an Selbstvertrauen. Das fördert eine gesunde Entwicklung verschiedener motorischer Fähigkeiten.

Wir helfen Ihrem Kind dabei, überall etwas Besonderes zu entdecken und seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. In der Natur finden sich überall Materialien zum Basteln und Spielen. Das Wichtigste ist dabei, dass Ihr Kind stets Freude an den Aktivitäten empfindet. Es lernt aus dem Spaß heraus, durch kreative Spiele für alle Sinne, zu denen neben dem Basteln mit verschiedenen Materialien auch Experimente mit Farben oder das Kennenlernen von Musikinstrumenten zählen.

Überhaupt ist Musik ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Gemeinsam und wiederholt gesungene Lieder helfen dabei, den Wortschatz zu erweitern. Instrumenten durch Neugier und Ausprobieren Töne zu entlocken, sorgt immer für fröhliche Gesichter. Eine musikalische Erziehung fördert aber nicht nur die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes, auch das Rhythmusgefühl und die Merkfähigkeit werden entscheidend gestärkt. Auf Wunsch geben wir ihnen auch die Liedertexte mit, damit Sie die Lieder zu Hause gemeinsam weiter singen können.

Kinderschutz/ Schutz der Kinder vor Gefahren für ihr Wohl


Das Kinderwohl und somit auch der Kinderschutz  sind uns ein sehr hohes Anliegen, daher arbeiten wir eng mit der Fachberatung für Kinderpflege (Jugendamt) zusammen und besuche weiterhin regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Kindeswohlgefährdung vom Kinderschutzbund.


„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafung, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

(BGB § 1631, Abs. 2)