FREIE PLÄTZE: Gibt es nur im Vertretungsfall der regulären Tagesmutter!

Pädagogisches Konzept

Ziele meiner pädagogischen Arbeit


Schwerpunkte meiner Arbeit ist die Naturpädagogik. Somit bin ich mit den Kindern, so lange das Wetter es zulässt, täglich mindestens eine Stunde und gerne auch länger draußen und bewegen mich mit ihnen und dem Krippenwagen durch die Stadt, erkunde die umliegende Natur und besuche immer wieder Spielplätze. Dabei ist es mir wichtig, dass die Kinder ihren eigenen Freiraum bekommen, sich bewegen können und ihren natürlichen Impulsen immer wieder nachgehen können, fern ab von Zeitdruck und Erwartungen an sie.


Ich lebe einen rhythmischen, sich täglich wiederholenden Tagesablauf, feier mit den Kindern die großen Jahreszeitenfeste und wir erleben diese schon durch die Vorbereitung darauf. Das Lieder singen und Reigen sprechen sowie Finger- und Handgestenspiele geleitet uns durch den Tag und fördert nicht nur die Feinmotorik, sondern auch die sprachliche Entwicklung und die Musikalität.


Kinder in den ersten Lebensjahren lernen in erster Linie durch Nachahmung, daher dürfen die Kinder beim Tisch decken und/ oder Aufräumen, genauso wie bei allen anderen Tätigkeiten im Haushalt und unterwegs, mithelfen.


Die Individualität jedes einzelnen Kindes liegt mir sehr am Herzen, daher ist es mir ein großes Bedürfnis, die Kinder dort abzuholen, wo sie sich gerade befinden. Daher ist es mir auch wichtig, dass die Kinder sich selbstbestimmt in den Alltag einbringen dürfen und an Entscheidungen beteiligt werden. Somit dürfen sie altersentsprechend partizipieren, ohne dass sie dabei überfordert werden. 


Weiterhin verstehe ich mich als Lernbegleiterin, welche die Umgebung der Kinder entsprechend ihrer  Interessen und Bedürfnisse vorbereitet und Ihnen dann zur Seite steht, wenn sie um Unterstützung bitten.


Durch die Naturpädagogik halte ich mich viel im Freien auf, wir machen Spaziergänge in die nähere Umgebung und Ausflüge zu unterschiedlichen Spielplätzen. Durch die Aktivitäten im Freien erleben die Kinder die Natur in ihrem Wechsel der Jahreszeiten besonders intensiv, sie erlangen eine körperliche Fitness, das Immunsystem wird gestärkt, die Kinder können ihrem natürlichem Bewegungsimpulsen nachgehen und erlangen eine altersgemäße Straßenverkehrssicherheit.


Weiterhin sind alltägliche Handlungen wie das Einkaufen gehen, zur Post gehen u.ä. Bestandteil unseres Miteinanders, die Kinder erleben sich in der Kleingruppe von maximal bis zu fünf Kindern in einem geschützten Rahmen wieder und haben somit regelmäßige soziale Kontakte, ebenfalls erlernen sie Regeln innerhalb der Gruppe sowie auch dem Alter angepasste Konfliktlösungen.


Regelmäßige Angebote, welche ich im Haus umsetze, sind ein weiterer Bestandteil meiner Betreuungsarbeit. Dabei kneten wir Teig, fädeln Ketten, malen mit Fingermalfarben und Wachsmalblöcken und basteln mit unterschiedlichsten Naturmaterialien. Weiterhin baue ich bei schlechtem Wetter Bewegungsbaustellen auf, um den Kindern auch bei schlechtem Wetter ein Angebot hinsichtlich ihres Bewegungsdrangs zu geben.


Tägliche Beobachtungszeiträume für jedes einzelne Kind und die daraus resultierende Einzelförderung sind mir sehr wichtig, damit ich gewährleisten kann, dass jedes Kind individuell gefördert wird, gerade auch in den Entwicklungsbereichen, in denen es noch Unterstützungsbedarf benötigt. Diese Unterstützung biete ich dem Kind im alltäglichen Sein, ganz selbstverständlich und spielerisch an. Weiterhin bin ich über meine Beobachtungen mit den Eltern im Gespräch und suche gemeinsam mit Ihnen, wenn sie daran interessiert sind, nach Lösungsmöglichkeiten für ihren Alltag.


Ich lege im täglichen Miteinander großen Wert auf einen freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander und wünsche mir zwischenmenschliche Beziehungen, welche von gegenseitigem Respekt und des Annehmens der Andersartigkeit des Anderen geprägt sind, ganz nach dem Motto " Leben und Leben lassen, wertschätzend und achtsam".


 
 
 

Die Wichtigkeit eines strukturierten Tagesablaufs

Für die Entwicklung Ihres Kindes sind wiederkehrende Rituale und strukturierte Tagesabläufe wichtig. Neben flexiblen Zeiten für freies Spielen und Toben nimmt das gemeinsame Essen in der Gruppe eine wesentliche Funktion ein. Wichtige Rituale wie Händewaschen, Zähneputzen und natürlich der Mittagsschlaf haben dabei ihren festen Platz und bilden wiederkehrende Muster in der ansonsten vielseitig gestalteten Tagesplanung.

Die aktive Einbindung Ihres Kindes in die Tagesgestaltung sorgt dafür, dass Ausflüge in die Natur oder auf den Spielplatz in der Gruppe für große Vorfreude sorgen. Dabei fließen die Jahreszeiten und die verschiedenen Witterungen selbstverständlich in die Planungen mit ein. Denn durch sie ergeben sich immer neue Entdeckungs- und Lernschwerpunkte, was Ihrem Kind vielfältige Eindrücke und Erfahrungen bietet.

Unser Tagesplan:

Zwischen 07.30 Uhr und 8.00 Uhr ist Ankommenszeit, die zu betreuenden Kinder werden in das Kuckucksnest gebracht. Nachdem sie sich ausgezogen haben und ihre Hausschuhe angezogen haben,  können die Kinder sich einen Spielbereich aussuchen, in welchem sie spielen, bis alle an diesem Tag zu betreuenden Kinder da sind. Dann starten ich mit dem Morgenkreis in den Betreuungstag, in dem wir uns begrüßen, von unserem Alltag erzählen, singen, Fingerspiele nachspielen, den Tag gemeinsam besprechen u.v.m.

Im Anschluss gegen 08.15 Uhr beginnen wir, uns auf das Frühstück vorzubereiten, also den Tisch zu decken, die Hände zu waschen und aufzuräumen. Gegen 8.30 Uhr lassen wir uns das Frühstück schmecken, welches jedes Kind von zu Hause mitgebracht hat. Im Anschluss decken wir den Tisch ab, waschen die Hände und den Mund, putzen ggf. Zähne, gehen auf Toilette oder es gibt eine neue Windel. wir ziehen uns an, damit wir spätestens um  09.30 Uhr in die Natur gehen können. Wir bleiben auf jeden Fall mindestens eine Stunde und gerne auch länger im Freien, ganz wetterunabhängig gehen wir in unser Außengelände oder aber in den Wald, auf die Wiese oder wo es uns sonst hinzieht, dabei begleitet uns unser Krippenwagen. Spätestens um 11.30 Uhr kehren wir ins Kuckucksnest zurück, es folgen die Vorbereitungen für die Mittagsruhezeit. Ab 12.15 Uhr kehrt Ruhe bei uns ein, die kleineren Kinder können schlafen, größere Kinder dürfen ruhen oder aber leisen Beschäftigungen wie malen oder basteln nachgehen. Gegen 13.45 Uhr endet die Mittagsruhe, wir ziehen uns an und bereiten alles für das Mitttagessen vor, welches wir um 14.00 Uhr essen. Im Anschluss folgt die Pflege wie Hände waschen, Zähne putzen, wickeln usw. Bis zum Abholen können die Kinder noch einmal ins Freispiel abtauchen, dabei können sie entscheiden, ob sie gemeinsam drinnen oder draußen spielen wollen.


Sicherheit, Gesundheit und Ernährung als Grundpfeiler der Kindertagespflege

Damit sich Kinder frei und unbeschadet entfalten können, brauchen sie eine sichere Umwelt. Um diese grundlegende Voraussetzung in der Kindertagespflege zu garantieren, treffe ich in meinen Räumlichkeiten in Rotenburg (Wümme) entsprechende Sicherheitsvorkehrungen. Zu diesen zählen unter anderem Steckdosensicherungen, an der Wand befestigte Schränke und Regale, Türklemmschutz und vieles mehr.


Bewegung, Kreativität und Musik

Im Kukucksnest steht das Freispiel im Zentrum der täglichen Aktivitäten. Vielseitige und kontinuierliche Bewegungserfahrungen helfen den Kindern, ihren Körper und ihre Umwelt besser wahrzunehmen. Neben der Beschäftigung in den Räumen des Vertretungsstützpunktes schließt das natürlich auch Ausflüge in die Natur mit ein. Das Wetter spielt dabei keine große Rolle, denn mit geeigneter Kleidung kann auch Regen großen Spaß machen. Im Garten, im Wald oder auf dem Spielplatz gewinnen die Kinder beim Klettern, Rennen, Schaukeln oder Balancieren an Selbstvertrauen. Das fördert eine gesunde Entwicklung verschiedener motorischer Fähigkeiten.

Ich unterstütze Ihr Kind dabei, überall etwas Besonderes zu entdecken und somit seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. In der Natur finden sich überall Materialien zum Basteln und Spielen. Das Wichtigste ist dabei, dass Ihr Kind stets Freude an den Aktivitäten empfindet. Es lernt aus dem Tun heraus, also durch kreative Spiele für alle Sinne, durch das Basteln mit verschiedenen Materialien aber auch durch Experimente mit Farben oder das Kennenlernen von Musikinstrumenten.

Überhaupt ist Musik ein wichtiger Bestandteil der kindlichen Entwicklung. Gemeinsam und wiederholt gesungene Lieder helfen dabei, den Wortschatz zu erweitern. Der Einsatz von Instrumenten schafft durch Neugier und fördert das Ausprobieren. Eine musikalische Erziehung fördert aber nicht nur die sprachliche Entwicklung Ihres Kindes, auch das Rhythmusgefühl und die Merkfähigkeit werden entscheidend gestärkt. Auf Wunsch gebe ich Ihnen auch Liedertexte mit, damit Sie gelernte Lieder auch zu Hause gemeinsam weiter singen können.

Kinderschutz/ Schutz der Kinder vor Gefahren für ihr Wohl


Das Kinderwohl und somit auch der Kinderschutz  sind mir ein hohes Anliegen, daher arbeite ich eng mit der Fachberatung für Kinderpflege (Jugendamt) zusammen und besuche weiterhin regelmäßig Veranstaltungen zum Thema Kindeswohlgefährdung.


„Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafung, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig.“

(BGB § 1631, Abs. 2)